Die französische Regierung überstand zwei Misstrauensvoten im Parlament bezüglich des Haushaltsstreits für 2026. Premierminister Sébastien Lecornu nutzte Artikel 49.3 der Verfassung, um Sparmaßnahmen ohne parlamentarische Abstimmung durchzusetzen, was zu Widerstand seitens linker und rechter Parteien führte. Der Haushalt zielt darauf ab, das Defizit Frankreichs von 5,4 % auf unter 5 % der Wirtschaftsleistung zu senken, was über der EU-Grenze von 3 % liegt. Da die Regierung keine parlamentarische Mehrheit hat, sind weitere Misstrauensanträge zu erwarten.